DIE PERLE

Wertvolles Wissen

Über Perlen, Schmuck und mehr

Perlenwissen auf den Punkt gebracht

Perlen sind und bleiben unsere große Liebe. Über viele Jahre haben wir uns eine Menge Hintergrundwissen über Perlen angeeignet. Das Wichtigste wollen wir hier mit Ihnen teilen.

Warum sind Perlen so beliebt?

Perlen sind einzigartige Schmuckstücke. Schon seit vielen tausend Jahren sind die Menschen davon fasziniert, wie eine Muschel aus eingedrungenen Fremdkörpern etwas so Schönes wie eine Perle herstellen kann. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Perlen so beliebt sind. Sie sind in Form und Farbe so vielseitig, dass sie sich jeder Mode anpassen können. Da sind zum Beispiel die besonders großen Südsee-Perlen in Silberweiß, Champagner oder hellem Rosé. Oder die grauen bis obsidian-grünen Tahiti-Perlen mit ihrem beeindruckenden unverwechselbaren Glanz. Die schimmernden, weißen Akoya-Perlen gehören zu den bekanntesten Perlen. Sie sind besonders gleichmäßig und glänzend. Durch ihre Vielfalt sind Perlen in unendlichen Variationen zu kombinieren. Sie harmonieren sowohl mit Gold als auch mit Silber oder Leder. Deshalb gibt es neben den klassischen Perlenketten unzählige andere Schmuckkreationen, wie ein Blick in unseren Online-Shop zeigt.

Die Geschichte des Perlenschmucks

In den letzten Jahren fand man im arabischen Raum Perlen in Gräbern, die mehr als 7500 Jahre alt sind. Die Faszination für echte Perlen besteht also schon seit vielen Jahrtausenden. In der Antike waren Perlen sehr begehrt, auch aufgrund ihrer Seltenheit. In vielen Kulturen hatten sie einen symbolischen Charakter. Perlen wurden zum Beispiel mit Jungfräulichkeit, Liebe und Romantik verbunden, aber auch mit Reichtum, Würde, Weisheit oder der Zuwendung zu Gott.

Wie können Perlen nachhaltig gezüchtet werden?

Heutzutage sind fast alle erhältlichen Perlen Zuchtperlen. Das ist einerseits einfacher und andererseits auch besser für die Umwelt. Um natürlich entstandene Perlen zu finden, muss man nämlich unzählige Muscheln töten. Nur sehr wenige bringen Perlen hervor. Bei der Zucht setzt man den Muscheln kleine Kugeln ein, aus denen diese nach und nach Perlen bilden. Mehrere Monate oder sogar Jahre liegen die Muscheln auf speziellen Bänken im Wasser, bis die Perlen schließlich geerntet werden können. Dazu nutzt man verschiedene Muschelarten, zum Beispiel die Perlmuschelart Pinctada maxima. Zuchtperlen kann man in Süßwasser und in Salzwasser kultivieren, es gibt sie wie die Naturperlen unter anderem in Weiß, Grau, Rosa, Schwarz und Cremefarben.

Warum sind echte Perlen und Perlenschmuck etwas ganz Besonderes?

Schmuck aus echten Perlen ist nicht mit künstlichen Schmuckstücken oder gar Glasperlen zu vergleichen. Der größte Unterschied liegt im sogenannten Lüster. So wird der Perlglanz einer natürlichen Perle bezeichnet. Weil die Perle aus vielen einzelnen Schichten Perlmutt besteht, bricht sich das Licht auf ganz besondere Weise und es entsteht ein vielschichtiger Glanz. Bei synthetisch hergestellten Schmuckperlen glänzt dagegen nur die oberste Schicht, die sich nach längerem Tragen ablöst. Eine weitere Besonderheit ist die Individualität echter Perlen. Keine Perle in einem Strang oder einer Kette gleicht der anderen, jede Perle ist einzigartig. Deshalb ist auch der Schmuck aus echten Perlen unvergleichlich schön. Das Tragegefühl einer echten Perlenkette ist unvergleichlich angenehm.

Wie erkenne ich Fake-Perlen?

Echte Perlen haben durch den schichtweisen Aufbau eine leicht raue Oberfläche, Fake-Perlen sind dagegen glatt. Sie erkennen dies, wenn Sie zwei Perlen aneinanderreiben. Wenn diese glatt aneinander vorbei rutschen, sind sie unecht. Tipp: Wenn Sie nur eine Perle zur Verfügung haben, können Sie diese vorsichtig an den Zähnen reiben, um die Beschaffenheit der Oberfläche festzustellen.

Neben der Oberfläche sind auch Farbe und Lüster bei Fake-Perlen verräterisch. Halten Sie die Perle gegen eine Lichtquelle und betrachten Sie sie genau! Bei einer echten Perle ziehen sich Glanz und Farbe bis tief in die Perle hinein. Zusätzlich scheint ein Farbschimmer leicht über der Oberfläche zu schweben. Man nennt dies Orient oder auch Überfarbe. Fake-Perlen schimmern dagegen nicht so vielschichtig. Ihr Glanz und ihre Farbe sind nur oberflächlich.

Wie wertvoll sind Perlen wirklich?

Der Preis von Perlen hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von ihrer Größe, der Farbe, der Oberflächenbeschaffenheit, der Schichtdicke und der Form. Perfekt runde Perlen sind zum Beispiel besonders wertvoll, obwohl auch sehr unregelmäßige Perlen (zum Beispiel Keshi-Perlen) beliebt sind. Perfekte Perlen können sehr hohe Preise erzielen. Manchmal sind einzelne Perlen mehrere 100.000 Euro wert. Salzwasserperlen (zum Beispiel Tahitiperlen, Südseeperlen oder Akoyaperlen aus Japan) sind teurer als Süßwasserperlen. In Salzwassermuscheln kann nämlich nur eine Perle wachsen, in Süßwassermuscheln dagegen bis zu 30 gleichzeitig. Um den Wert Ihrer Perlen zuverlässig zu schätzen, kommen Sie am besten in unsere Perlenfachzentrale in Vöcklabruck.

DIE PERLE

Viel Wissenswertes finden Sie auch in unserem Perlenlexikon.

Unser Perlenlexikon - Wissen, das Freude macht

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Akoya Perle: So bezeichnet man eine Salzwasserperlenart. Dabei unterscheiden wir zwischen japanischer und chinesischer Akoja Perle.

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Biwa Perle: Eine Süßwasserperlenart, die ursprünglich aus Japan kommt und eher die Form eines Maiskorns besitzt

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Conch Perle: Eine der teuersten Perlen, die ausschließlich natürlich vorkommt und eine leicht rötliche Farbe aufweist. Sie entsteht in der Conc Meeresschnecke. Eine einzige, mittelgroße Conch Perle kann bis zu € 200.000 kosten.

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DIE PERLE: Unser Familienbetrieb, gegründet 1998, der sich ausschließlich auf echte Perle konzentriert und daher den Slogan umsetzt: Echte Perle – echte Freude

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Echtheit prüfen: Geht ganz einfach: Reiben Sie eine Perle an Ihrem Schneidezahn. Ist das dabei entstehende Gefühl unangenehm, wie wenn man einen Stein am Zahn reibt, dann ist Ihre Perle echt. 

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Farbe: Die Farbe von Salzwasserperlen reicht von weiß über grau, gold bis zu schwarz. Süßwasserperlen sind bei der Ernte weiß bis pfirsichfarben, werden aber oftmals gefärbt und daher ist jede gewünschte Farbe darstellbar.

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FachberaterInnen: So nennen wir unsere Damen und Herren, die vor Ort für Sie da sind und die ihrer Bezeichnung alle Ehre machen, denn Produktwissen hat für uns oberste Priorität.

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Größe: Die Größe einer Perle bestimmt wesentlich Ihren Preis. Dabei ist davon auszugehen, je größer desto teurer. Aber auch sehr kleine Salzwasserperlen unter 1 mm Durchmesser sind sehr teuer.

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Graduierte Perlenstränge: So bezeichnet man Colliers, die eine große Perle in der Mitte aufweisen und die Perlengröße zum Rand hin verjüngt, also verkleinert.

H

Heilwirkung: In der chinesischen Medizin (TCM) werden Perlen und dort vor allem Perlenstaub eingesetzt. Es soll entzündungshemmend, entgiftend und entspannend wirken.

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Irregular Perlen: So nennt man vorwiegend Süßwasserperlen mit größeren Durchmessern, die völlig unförmig sind.

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Jubiläum: Der 30. Hochzeitstag ist bekannt unter „Perlenhochzeit“. Zu diesem Jubiläum sollte auf jeden Fall Perle geschenkt werden.

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Kasumiga Perle: Ist eine japanische Süßwasserperlenart, die eine zart rosa bis Pinke natürliche Farbe aufweist.

K

Keshi Perle: So nennt man gezüchtete Salz- und Süßwasserperlen, die keinen Kern besitzen und somit einer natürlichen Entstehung am nächsten kommen. Sie sind fast nie rund.

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Lüster: So nennt man den Glanz, die Spiegelfunktion einer Perle und damit den wesentlichsten Bestimmungsfaktor für den Wert von Perlen. Je besser der Glanz , umso teurer die Perle.

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Share blog posts, products, or promotions Mabe: Ist eine Perlenart, bei der eine halbrunde Aufwölbung einer Muschelschale herausgeschnitten wird und auf der Rückseite mit einem Füllmaterial ausgefüllt wird. Maben werden vorwiegend für Ringe und Ohrringe verwendet.with your customers. Use this text to describe products, share details on availability and style, or as a space to display recent reviews or FAQs.

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Mikimoto: Der Japaner Mikimoto gilt als einer der Väter der modernen Salzwasserperlenzucht, die um 1900 erfunden wurde.

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Nukleus: So nennt man den Kern einer Perle, fast immer ein Kügelchen aus einer Muschelschale gefertigt, das in eine Muschel implantiert wird und über das Schicht für Schicht Perlmutt aufgetragen wird.

Perlen-Wissen auf den Punkt gebracht

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Orient Perlen: Ist die Bezeichnung für natürlich entstandene Perlen, die in fast jeder Kaiser- oder Königskrone vorkommen und von ungeheurem Wert sind.  Der Wert resultiert in der Tatsache, dass im Durchschnitt nur in jeder 15.000sten Muschel eine Perle gefunden werden kann.

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Perfektion: Die Perfektion von Perlen bedeutet, dass es keine Ein- oder Ausbuchtungen gibt, dass keine blassen und/oder matte Stellen auf der Perle sichtbar sind. Wichtig ist auch, dass bei Colliers die Größe aller Perlen vollkommen gleich ist, außer bei graduierten Perlensträngen.

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Pflege: Perlen wollen getragen werden und vertragen keine chemischen Einflüsse oder Parfüm. Nach dem Tragen empfehlen wir , ein Collier mit einem weichen Tuch vorsichtig abzuwischen. Hochwertige Perlencolliers sollen alle 2 Jahre bei uns überprüft und gegebenenfalls neu geknüpft werden. 

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Queen Elisabeth: Sie war schlichtweg das Synonym einer Perlenträgerin. Besonders bekannt ist ihr 3 reihiges Salzwassercollier, das sie zu fast allen offiziellen Anlässen trägt.

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Rundheit: Die Rundheit von Perlen ist ein wesentliches Wertmerkmal neben dem Lüster, der Perfektion und der Größe der Perle wobei gilt: Je perfekter rund umso teurer.

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Salzwasserperlen: Aus einer Muschel, der sogenannten Perlenauster, entsteht in der Zucht durch Implantieren eines Nukleus und dem Mantelgewebe einer Fremdmuschel eine Perle.

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Süßwasserperlen: Hier entstehen in einer Muschel bis zu 30 Perlen.

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Südseeperlen: Sie wird als die Königin der Perlen bezeichnet, ist meist von weißer eher metallischer Farbe und entsteht in der Weißlippenauster (pinctada maxima), die einen Schalendurchmesser von bis zu 30 cm aufweisen kann. Die Größe dieser Perlen beginnt bei 10 mm und reicht bis zu 20 mm. Die klassische weiße Südseeperle wird vorwiegend in australischen Gewässern gezüchtet. Eine eher neue Form der Südseeperle stellen die Perlen aus philippinischen Gewässern dar, die goldfarben sind. Weitere Zuchtgebiete sind neuerdings Vietnam und Thailand.

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Tahiti Perle: Diese Perlenart entsteht aus einer besonderen Muschel, der Schwarzlippenauster (pinctada magaritifera) und wird auch zum Teil als schwarze Perle bezeichnet. Die Farben reichen von hellem grau über obsidiangrün bis hin zu fast schwarz. Auch hier ist die Größe zwischen 10 und 20mm 

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Umarbeiten: Sehr oft kommen Kunden, die Perlencolliers besitzen, die sie seit langem nicht mehr getragen haben, geerbt oder geschenkt bekamen. Wir beraten natürlich kostenlos in der Neugestaltung Ihres Schmuckstückes, das dann gerne wieder getragen wird.

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Verarbeitung: Perlen können auf jede erdenkliche Art und Weise verarbeitet werden und harmonieren mit Gelb- oder Weißgold aber auch mit Silber, Halbedelsteinen aber auch Diamanten. Ihr Wunsch wird durch 2 Goldschmiede in jede erdenkliche Wirklichkeit umgesetzt.

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Wachstumsmerkmal: So bezeichnen wir charmant eine nicht so perfekte Rundheit, eine Ausbuchtung oder eine Einwölbung auf einer Perlenoberfläche.

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Xi Yeung mit dem Vornamen Grace ist eine Dame aus Hongkong, die uns seit Gründung begleitet, die ein unglaubliches Fachwissen mitbringt, aber auch handwerklich geradezu genial ist. Ihr beim Knüpfen von Perlensträngen zuzusehen, ist eine Offenbarung. Profis wie Grace erkennt man an der Leichtigkeit ihres Tuns, das trotzdem an Perfektion nicht zu überbieten ist.

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Zuchtgebiete: Süßwasserperlen werden heute fast nur mehr in China gezüchtet.
Salzwasserperlen: Japanische Akoya Perle, Chinesische Akoyaperle, Südseeperlen vorwiegend und mit höchster Qualität in australischen Gewässern, goldfarbene Perlen in philippinischen, vereinzelt auch in vietnamesischen und thailändischen Gewässern. Tahiti Perlen rund um die Tahiti Atolle.

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